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Traumapädagogik als Thema des 4. Fachtags am 23. November 2016

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200 Kinder und 80 Eltern bei der Auftaktveranstaltung mit Zartbitter-Präventionstheater

FAQs

Was ist sexueller Missbrauch?

Es ist sexueller Missbrauch, wenn eine Person ihre Machtposition ausnutzt, das heißt die Unwissenheit, das Vertrauen und die Abhängigkeit eines Mädchen oder Jungen, für eigene sexuellen Interessen und Bedürfnisse. Sexueller Missbrauch ist Gewalt mit sexuellen Mitteln. Es ist eine geplante und vorbereitete Straftat.

Wie kann ich wissen, ob ich sexuell missbraucht wurde?

Es gibt verschiedene Formen von sexuellem Missbrauch. Du wurdest sexuell missbraucht, wenn du...

  • so gestreichelt und geküsst wurdest, dass es dir unangenehm war
  • an Brüsten oder Geschlechtsteilen berührt wurdest
  • einen Erwachsenen oder älteren Jugendlichen an seinen Geschlechtsteilen berühren musstest 
  • dazu aufgefordert wurdest, dir sexuelle Handlungen oder Geschlechtsteile anderer Leute anzusehen
  • dir Sexfilme oder -videos ansehen oder dir anzügliches Gerede anhören musstest
  • dazu gezwungen wurdest "Sex-Fotos" von dir machen zu lassen
  • zu Zungenküssen oder oralem Sex (das heißt, Sex mit dem Mund) gezwungen wurdest
  • penetriert wurdest (indem dir ein Erwachsener seinen Finger, Penis oder einen anderen Gegenstand in Vagina oder After steckte)
  • vergewaltigt wurdest, indem jemand mit (Androhung von) Gewalt in dich eingedrungen ist

Wie kann ich sexuellen Missbrauch von normaler Zärtlichkeit abgrenzen?

  • Beim sexuellen Missbrauch nutzt die Person ihre Überlegenheit aus, um Dich zu sexuellen Handlungen zu überreden oder zu zwingen. Entscheidend ist die Absicht der Person, sich sexuell erregen oder befriedigen zu wollen. Du kannst die Absicht am ehesten daran erkennen, dass Du dich irgendwie unwohl fühlst und Dir verboten wird, mit jemanden darüber zu reden.

Wann spricht man von einer Vergewaltigung?

  • Zwingt dich jemand gegen deinen Willen zu sexuellem Verkehr, handelt es sich um eine Vergewaltigung.  Es spielt keine Rolle, ob der Täter ein Fremder ist oder eine Person, die du gut kennst, oder vielleicht sogar dein Freund. Die meisten Opfer sind weiblich, aber auch Jungen können vergewaltigt werden.

Wie ist es mit Sex unter Jugendlichen?

  • Küsse, Zärtlichkeiten, angenehme Berührungen, Sex: das sind alles Dinge, womit Jugendliche oder Erwachsene Zuneigung, Liebe, gegenseitige Bestätigung oder Lust zum Ausdruck bringen. Solange das alles freiwillig zwischen zwei Menschen geschieht, kann das etwas sehr Schönes sein. Von sexueller Gewalt ist erst dann die Rede, wenn eine Person die andere zu sexuellen Handlungen nötigt oder zwingt, egal wie.

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Häufigkeit

Gibt es wirklich viele Menschen, die sexuell missbraucht wurden?

Sexueller Missbrauch war lange ein Thema, über das nicht geredet wurde. Es ist ein Verbrechen, das heimlich stattfindet, deshalb ist es schwer festzustellen, wie viele Menschen davon betroffen sind. Inzwischen gibt es mehrere statistische Untersuchungen aus unterschiedlichen Ländern, in denen Erwachsene zu ihren Kindheitserlebnissen befragt wurden. Obwohl die Zahlen voneinander abweichen, wurde bei allen Untersuchungen deutlich, dass sexueller Missbrauch sehr viel häufiger vorkommt als früher angenommen wurde.

Sind nur Mächen betroffen, oder auch Jungen?

  • Auch Jungen werden sexuell missbraucht, wenn gleich nicht so häufig wie Mädchen. Zahlreiche Untersuchungen in Amerika und Europa kommen zu dem Ergebnis, dass jedes 4. Mädchen und jeder 8. Junge bis zum Alter von 18 Jahren sexuellen Missbrauch erlebt hat.

Wieviele Mädchen und Jungen werden jährlich sexuell missbraucht?

  • Beim Bundeskriminalamt (BKA) werden jedes Jahr ca. 15.000 angezeigte Fälle sexuellen Missbrauchs gezählt. Dabei ist die Dunkelziffer sehr hoch. Auch unsere Beratungsarbeit zeigt, dass der größte Teil der Fälle von sexuellem Missbrauch nicht angezeigt wurden. ("Dunkelziffer" bedeutet, dass angenommen wird, dass auf einen angezeigten Fall zahlreiche nicht angezeigte Fälle kommen).

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Alter

Ist sexueller Missbrauch auf ein bestimmtes Alter begrenzt?

  • Nein. Auch Säuglinge sowie Jugendliche und Erwachsene werden sexuell missbraucht. Das heißt sexuell missbraucht werden kann jede und jeder, in jedem Alter. Besonders häufig beginnt der Missbrauch bei Kindern zwischen 6 und 10 Jahren.

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Täter

Sind es meistens Männer, die Kinder sexuell missbrauchen?

  • Ja. Statistische Untersuchungen sprechen von ca. 80-90 % Männern und älteren Jugendlichen. Dementsprechend gibt es ca. 10-20 % Frauen, die Kinder sexuell missbrauchen.

Aus welchen Kreisen stammt die Mehrheit der Täter?

  • Das kann man nicht sagen, denn so etwas wie einen typischen Täter gibt es nicht. Täter kommen aus unterschiedlichsten sozialen Schichten, haben unterschiedliche Berufe, sind manchmal religiös, manchmal nicht, sind unterschiedlich alt, gelten häufig als ganz "normal", sprich: es ist sehr schwer, einen Täter auf den ersten Blick zu erkennen.

Wo kommt sexueller Missbrauch am häufigsten vor, im Familienkreis oder eher außerhalb?

Viele Kinder und Jugendliche werden von engen Verwandten missbraucht, z.B. von ihrem Onkel, Bruder, Opa, Stiefvater oder Vater. In etwa 2/3 der Fälle finden die  sexuellen Übergriffe außerhalb der Familie statt (Schule, Bekanntenkreis, Jugendgruppe, Sportverein etc.). Sexueller Missbrauch durch Fremde ist dagegen seltener.

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Täterstrategien

Kann ein Kind eigentlich merken, wenn eine Person es sexuell missbrauchen will?

  • Nicht unbedingt. Viele Täter wählen jüngere Kinder als Opfer aus. Dabei gehen sie davon aus, dass junge Kinder Missbrauchssituationen nicht einschätzen können, sich deshalb nicht wehren und nicht darüber reden, oder ihnen sowieso nicht geglaubt wird. Zusätzlich versuchen Täter, Kindern ihre Wahrnehmung auszureden (wenn sie z.B. das Kuscheln unangenehm oder irgendwie komisch finden). Oft wird ihnen eingeredet, dass der sexuelle Missbrauch normal und völlig in Ordnung sei, z. B. mit Sätzen wie: "Das machen alle, die sich lieb haben, und du hast mich doch lieb?".

Wieso ist es so schwer, sexuellen Missbrauch zu beenden?

Sexueller Missbrauch ist in der Regel eine geplante Tat. Täter überlegen sich vorher ganz genau, wie sie vorgehen müssen, damit ihre Opfer sich möglichst nicht wehren und den Mund halten. Dazu ist nicht unbedingt körperliche Gewalt notwendig. 

Wirksame Mittel, Kinder und Jugendliche zum Schweigen zu bringen, sind z. B.

  • Einreden von Schuldgefühlen ("Du wolltest es doch auch!", "Du hast dich nicht gewehrt.")
  • Redeverbot ("Wenn Du was erzählst, passiert was!")
  • Drohung und jede Form der Angstmache ("Dir glaubt doch sowieso keiner", "Dich krieg ich immer.")

Häufig versuchen Täter, ganz gezielt das Vertrauen der Opfer zu gewinnen. Dadurch wird es noch schwerer, den Missbraucher zu "verraten" bzw. den sexuellen Missbrauch zu beenden.

 

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Ursachen

Ist ein Mädchen oder ein Junge manchmal selber schuld, wenn sie oder er sexuell missbraucht wird?

  • Nein. Auf gar keinen Fall! Auch nicht, wenn ein Mädchen oder ein Junge glaubt, dass sie/er sich nicht gewehrt hat (alle Mädchen und Jungen wehren sich auf ihre Art, drehen sich z.B. weg oder sind wie versteinert). Auch nicht, wenn jemand "aufreizende" Klamotten an hat. Auch nicht, wenn ein Täter dem Mädchen oder Jungen vorwerfen, sie hätten es doch gewollt und ihn provoziert oder behaupten, alles sei ganz natürlich. Täter wissen, dass sie etwas Unerlaubtes tun und haben Angst vor Bestrafung. Deshalb verdrehen sie oft die Tatsachen und machen ihre Opfer verantwortlich für die Vergewaltigung oder den sexuellen Missbrauch. Die Verantwortung für den sexuellen Missbrauch trägt ganz allein der Täter.

Warum machen Menschen "so was"?

  • So einfach ist das nicht zu sagen. Man weiß heute, dass es nicht nur eine Erklärung dafür geben kann. Eine Annahme besagt, dass Jungen während ihrer Kindheit und Jugend nicht genügend lernen, dass sexuelle Grenzverletzungen sehr weh tun und den Betroffenen große Probleme bereiten. Man geht auch davon aus, dass Menschen, die in ihrer Kindheit selbst schwere Gewalt erleben, später ähnlich gegenüber Schwächeren handeln können und manche auch sexuellen Missbrauch ausüben. Das erklärt aber nicht, warum Faruen, die als Mädchen häufiger sexuelle Gewalt erlebt haben als Jungen, viel seltener zu Missbrauchenden werden als Männer.
  • Eine andere Erklärung sagt, dass Menschen, die sich gefühlsmäßig sehr eng mit einem Kind verbunden fühlen, sich eher einfühlen können und diesem nicht durch sexuellen Missbrauch und Gewalt weh tun.

Warum sind es fast immer Männer, die so etwas tun?

  • Auch dafür gibt es keine einfache Antwort. Viele Täter sind der Meinung, sie seien als Männer oder Jungen mehr wert als Mädchen oder Frauen. Sie glauben, sie hätten deshalb das Recht, über den Körper von Mädchen und Frauen zu verfügen, wann immer sie es wollen. Das ist gar nicht so ungewöhnlich. Denn mit den Vorstellungen, dass Frauen besonders weiblich sind, wenn sie sexuell attraktiv wirken und ein wenig zurückhaltend sind und Männer besonders männlich, wenn sie draufgängerisch sind und ein wenig aggressiv, sind wohl viele von uns aufgewachsen. Vermutlich kommen aber viele Dinge zusammen, damit ein Mann zum Vergewaltiger oder Missbraucher wird. Gesellschaftliche Verhältnisse spielen genauso eine Rolle wie die persönliche Entwicklung eines Menschen.

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Signale

Wie verhalten sich Mädchen und Jungen, die sexuell missbraucht werden?

  • Den meisten Mädchen und Jungen fällt es sehr schwer, über den sexuellen Missbrauch mit jemandem zu reden. Du hast vielleicht schon einmal bei einer Freundin oder einem Freund vermutet, dass sie/er sexuell missbraucht wurde. Zum Beispiel war sie oder er auf einmal verschlossen und bedrückt und zog sich plötzlich zurück, obwohl sie oder er bisher meistens gut drauf war. Oder jemand verhält sich plötzlich sehr unberechenbar, ist manchmal sehr anhänglich, ein anderes Mal wieder total abweisend. Manche Kinder und Jugendliche verletzen sich selber, trinken früh viel Alkohol oder nehmen Drogen. Hinter solchem Verhalten kann ein sexueller Missbrauch stecken, muss aber nicht. Es ist sehr schwer, das von außen zu beurteilen, und es erfordert sehr viel Geduld und Verständnis, bis jemand über persönliche Probleme sprechen kann. Wenn dich eine Vermutung über einen sexuellen Missbrauch belastet und du nicht weißt, wie du dich verhalten sollst, hol dir Hilfe, z. B. bei thamar.

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Auswirkungen

Kann ich jemals über meine sexuelle Missbrauchserfahrung hinwegkommen? Werde ich immer unter den Folgen des sexuellen Missbrauchs leiden?

Im Moment mag es Dir vorkommen, als seien deine Probleme so groß, dass nichts und niemand sie lösen kann und es Dir nie wieder gut gehen wir. Wir kennen viele junge Leute, die sich so gefühlt haben, denen es aber gelungen ist, die sexuellen Missbrauchserfahrungen zu verarbeiten und sich zu heilen. Für manche war es schwieriger und langwieriger als für andere. Hol dir Hilfe! Es lohnt sich, für sich einzustehen!

Entstehen durch sexuelle Gewalterfahrungen seelische Probleme?

  • Sexuelle Gewalterfahrungen verletzen tief die Würde des Menschen. Viele Betroffene wurden als Objekt behandelt, ihre Gefühle und Wünsche wurden missachtet und verletzt. Sie fühlten sich hilflos, ohnmächtig, beschmutzt. Ihr Leben und ihre Gesundheit wurden bedroht und sie mussten Todesängste ausstehen. Ihr Vertrauen in Menschen und ihr Sicherheitsgefühl wurde massiv erschüttert.
  • Die in der Gewaltsituation erlebten Gefühle können längere Zeit anhalten. Betroffene versuchen häufig, diese Gefühle zu verdrängen und ihr Verhalten so zu verändern, dass sie nicht in Situationen kommen, die sie an den sexuellen Missbrauch und die erlebten Gefühle erinnern. Sie gehen beispielsweise nicht mehr aus, meiden bestimmte Orte, machen sich gefühlstot. Andere schämen sich und hassen ihren Körper für das was ihnen angetan wurde. Sie verletzen sich und versuchen ihren Körper zu bestrafen. Es gibt noch viele andere Reaktionen auf sexuelle Gewalterfahrung. Hol dir Hilfe! Es ist wichtig, dass Du dir jemand suchst, mit der oder dem Du über das Erlebte und deine Gefühle reden kannst.

Wie wird die Person damit fertig?

Es gibt unterschiedliche Wege damit fertig zu werden, genauso wie wir Menschen und unsere Lebenssituationen unterschiedlich sind.

  • Wichtig ist, die eigenen Gefühle ernst zu nehmen. Es zu lernen, eigene Grenzen zu achten und sich gegenüber anderen abzugrenzen, braucht seine Zeit.
  • Es ist wichtig, dass die betroffene Person weiß, dass sie keine Schuld am sexuellen Missbrauch hat. Niemand hat das Recht, jemanden gegen den eigenen Willen zu etwas zu zwingen, auch wenn die betreffende Person zuerst vielleicht mitgegangen ist oder "ja" gesagt hat.

Es tut gut, sich jemandem anzuvertrauen und Verständnis und Unterstützung zu erfahren. Wende Dich vielleicht an deine Eltern oder gute Freundinnen und Freunde, an Lehrerinnen und Lehrer oder an eine Beratungsstelle wie thamar.

 

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Was Du selbst tun kannst

Was soll ich machen, wenn ich jemand kenne, die/der sexuell missbraucht wurde oder wird?

  • Versuche verständnisvoll zu sein und lass sie oder ihn wissen, dass Du dich sorgst und ihr/ihm glaubst. Genau das braucht sie/er. Du kannst auch ein Stichwort geben, z.B. indem du sagst:"Ich finde du bist heute so ruhig/du siehst ein bißchen traurig aus. Stimmt was nicht? Willst du mit mir darüber reden?" Sagt sie/er, dass sie/er sexuell missbraucht wird, versuche sie/ihn zu bewegen, es auch einer erwachsenen Vertauensperson zu erzählen oder zu einer Beratungsstelle zu gehen. Wenn Du magst, biete an, bei dem Gespräch dabei zu sein. Du solltest aber abwarten, bis sie/er bereit ist, selbst etwas zu unternehmen (solange Du sicher bist, dass keine körperliche Gefahr besteht). Bei jemandem Hilfe zu suchen sollte eine persönliche Entscheidung sein. Dass jemand mit Dir über das Erlebte redet, ist der erste Schritt. Wenn Du jemandem hilfst, darüber zu reden, tust Du bereits alles was Du kannst.

Was kann ich tun, wenn ich selber sexuell missbraucht wurde?

  • Es ist leichter damit zu leben, wenn Du Menschen hast, mit denen Du darüber sprechen kannst und die Dich respektieren und verstehen. Manchmal gibt es solche Menschen nicht im Freundeskreis oder in der Verwandtschaft. Auch dann kannst Du zu thamar kommen. Wir unterstützen dich, egal wie lange deine Erlebnisse zurückliegen oder ob die Gewalt noch anhält. Wenn Du zu uns kommst, entscheidest Du selbst, was Du unternehmen und worüber Du sprechen möchtest.

Was geschieht, wenn ich Hilfe suche?

  • Wenn Du dich an thamar wendest, kannst Du verschiedene Möglichkeiten der Unterstützung wahrnehmen.

Wir...

  • hören Dir am Telefon oder bei persönlichen Gesprächen zu
  • überlegen mit Dir, welche Möglichkeiten es gibt, die anhaltende Gewalt zu stoppen und mit dem Erlebten fertig zu werden
  • begleiten Dich auf Wunsch zu ÄrztInnen, RechtsanwältInnen oder auch zur Polizei
  • besprechen mit Dir die Möglichkeit einer Anzeige und erklären den Prozessverlauf
  • handeln nicht über deinen Kopf hinweg
  • helfen auch weiter, wenn Menschen, die Dir wichtig sind, vergewaltigt, sexuell missbraucht oder sexuell belästigt werden bzw. wurden.
  • Die Beratungen sind vertraulich und kostenlos. Außerdem kannst Du auch so mal vorbeikommen (vorher anrufen und sagen wann), um Dir Infomaterial abzuholen oder Bücher auszuleihen, falls Du mal Erlebnisberichte oder Romane zu dem Thema lesen möchtest.
  • Du kannst Dich auch online beraten lassen. Schicke einfach eine E-Mail.

Warum hilft es darüber zu reden?

  • "Was soll es schon nutzen, darüber zu sprechen", denkst Du vielleicht, "es kann ja doch niemand etwas tun." Aber es hilft eben doch, darüber zu sprechen. Auch wenn Du meinst, dass man nichts tun kann. Du fühlst dich weniger hilflos, weil Du nicht mehr so allein bist. Jemand weiß, was Du mitmachst, und versteht, wie Du dich fühlst. Und kann mit Dir gemeinsam nach einer Lösung suchen ...

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Wo du uns findest?

Du findest uns in der Stuttgarter Strasse 17 in Böblingen
Wenn Du in Leonberg und Umgebung wohnst, kannst Du zu uns kommen in die Rutesheimer Str. 50/1 in Leonberg. Dazu musst Du unbedingt vorher anrufen, damit wir uns für Leonberg zur Beratung verabreden können.
 

Zu folgenden Zeiten sind wir persönlich am Telefon zu erreichen: 

  • Montag, Dienstag und Donnerstag von 10 Uhr bis 13 Uhr

  • Mittwoch von 13Uhr bis 16 Uhr

  • zu allen anderen Zeiten kannst Du eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen. Wir rufen dann zurück.

  • Außerdem kannst Du nachts zwischen 20 Uhr und 7 Uhr, sowie Samstag, Sonntag und an Feiertagen unser Not-Telefon erreichen.

Notruf: 07031/222066

             

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